Wanderung nach Bulnes

Zusammenfassung:

Die Wanderung nach Bulnes, der Traum aller stadt- uns staugeplagten Menschen. Lediglich ein paar wenige Traktoren helfen den Einwohnern bei ihren täglichen Arbeiten, ansonsten ist der Weiler absolut autofrei. Bis zur Eröffnung der Zahnradbahn (Funicular de Bulnes) im Jahre 2001 war das Örtchen nur zu Fuss erreichbar. Herrliche Aussichten und viel Ruhe erwarten die Wanderer auf dem Weg dorthin. Auf knapp 4 km (einfache Strecke) müssen ca. 475 Höhenmeter zurückgelegt werden. Die Tour ist kombinierbar mit der Benutzung des Funicular.

Anfahrt & Parkmöglichkeit:

Nach Poncebos gelangt man von Arena de Cabrales aus über die AS-264 (ca. 4 km). Der Ausgangspunkt der Route befindet sich am Ende der befestigten Straße kurz vor Beginn der Schotterstraße (in Poncebos gerade aus weiterfahren und den Tunnel noch passieren). Zahlreiche Parkmöglichkeiten gibt es an der Straße entlang. Alternativ kann auch der Parkplatz an der Talstation des Funicular genutzt werden. Im Hinblick auf Steinschlag ist dies die wesentlich sicherere Option.

Wegpunkte:

Puente de la Jaya – Puente del Zardo – Canal del Texu – Puente Colines – Bergstation Funicular – Bulnes

Beschreibung der Wanderung nach Bulnes:

Die Wanderung nach Bulnes beginnt am Ende der befestigten Straße. Dort folgen wir der Wegmarkierung links den Fussweg hinunter auf die Puente de la Jaya und überqueren den Cares. Danach halten wir uns rechts des Flusses Texu bis wir zur Puente del Zardo gelangen. Wir überqueren diese und steigen nun relativ steil und teilweise ausgesetzt durch den Canal del Texu bergauf. Nach ca. 45 Minuten öffnet sich das Tal und der Weg verflacht sich. 10 Minuten später erreichen wir die Puente Colines, die wir rechts liegen lassen und dem Weg links des Flusses weiter folgen. Die Bergstation des Funicular passieren wir nach weiteren 5 Minuten Fussmarsch. Bis zum „Ortskern“ von Bulnes auf ca. 650 Metern Höhe sind es jetzt nur noch einige Schritte. Der Abstieg geschieht wieder über den gleichen Weg durch das Tal des Texu.

Wer vorher noch einen Blick auf den Picu Urriellu werfen möchte, dem sei ein Abstecher zum Aussichtspunkt empfohlen. Dazu einfach den Weg schräg links vor der Dorfbrücke (Beschilderung beachten) folgen. Nach ca. 15 Minuten ist man dort.

Die Wanderung lässt sich auch mit einem Abstecher nach Bulnes de Arriba (Castillo de Bulnes) kombinieren. Dazu überqueren wir die Brücke und halten uns rechts um danach gleich wieder rechts abzubiegen. Wir passieren einen kleinen Laden und verlassen den Ort und steigen nun etwas steiler auf einer unbefestigten Straße hinauf zum El Castillo, welches auf ca. 700 Metern Höhe liegt. Wir halten uns links und passieren das von nur noch wenigen Personen bewohnte Örtchen. Am Ortsende weisst ein Schild den steilen Weg hinab zur Puente Colines. 

Karte:

volle Distanz: 7.81 km
Maximale Höhe: 703 m
Minimale Höhe: 257 m
Gesamtanstieg: 476 m
Gesamtabstieg: -475 m
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Hinweise:

Trittsicherheit erforderlich. Der Weg zwischen Poncebos und Bulnes beinhaltet einige ausgesetzte aber dennoch breite Passagen.
Im Frühjahr und im Sommer herrscht relativ viel Betrieb.

Einkehrmöglichkeiten:

Bulnes verfügt über einige Bars wie z. B. La Casa del Chiflón, sowie Übernachtungsmöglichkeiten.

Impressionen:

Rundweg – Lagos de Covadonga

Zusammenfassung:

Die leichte Wanderung bei den Lagos de Covadonga (auf ca. 1.000 m Höhe) ist kinder- und familientauglich und lässt sich in ca. 1,5 Stunden bewältigen. Auf dem ca. 5 km langen Rundweg müssen lediglich 100 Höhenmeter bewältigt werden. Der Weg führt über Pfade und Schotterstrassen entlang der Wegmarkierung PR-PNPE 2.

Anfahrt & Parkmöglichkeit:

Auf der AS-114 (Cangas de Onís – Las Arenas) bei Soto de Cangas Richtung Lagos de Covadonga (AS-262), dort dann weiter bis Lago de la Ercina. In der Hauptsaison (Ostern, 1. Mai, Juli-September, 12. Oktober und um den 6. Dezember) ist die Zufahrt zu den Lagos zwischen 8:30 Uhr und 19:00 Uhr mit dem eigenen PkW nicht gestattet. Es fahren Busse ab Cangas de Onís bzw. den Parkplätzen entlang der Zufahrtsstrasse von Soto de Cangas – Covadonga hinauf zu den Seen. Fahrpreise: Erwachsene: 8 € – Kinder: < 12 Jahre: 3.50 € – Kinder < 3 Jahre: gratis (Stand 2013).

Wegpunkte:

Parkplatz am Lago de la Ercina – Majada de las Reblagas – Hayedo de Palombreu – Vega de Enol – Lago de Enol – Entrelagos – Parplatz am Lago de la Ercina (PR-PNPE 2).

Tourbeschreibung:

Wir beginnen die Wanderung am Parkplatz des Lago de la Ercina. Wir halten uns auf der rechten Uferseite des Sees und folgen dem Wanderpfad bis wir nach ca. 10 Min dem Schild “Laguna El Bricial” folgen. Wir erreichen nun Majada de las Reblagas. Nach weiteren 10 Min erreichen wir dem Pfad folgend die Majada del Bricial (in einer Senke gelegen). Wir folgen nun den gelb-weissen Zeichen den Hang hinauf auf einen steinigen Pfad bis uns ein Schild nach scharf links Richtung “Lago de Enol” in den Hayedo de Palomberu weist. Der Weg führt nun durch ein Labyrinth aus grossen Felsen. Nach 5 Min. gehen wir bei der Info-Tafel rechts weiter und folgen dem Pfad durch den lichten Wald. Nach Verlassen des Waldes erreichen wir eine Schotterstrasse,  die wir nach rechts oben auf die Anhöhe Vega de Enol und weiter bis zum Lago de Enol folgen. Wir umrunden den See linksseitig, passieren den Aussichtpunkt Entrelagos und erreichen danach unseren Ausgangspunkt am Parkplatz.

Karte:

volle Distanz: 5.1 km
Maximale Höhe: 1144 m
Minimale Höhe: 1080 m
Gesamtanstieg: 96 m
Gesamtabstieg: -90 m
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Hinweise:

Auch wenn der Weg über Pfade und Schotterstrasse verläuft, empfiehlt sich festes Schuhwerk.

Einkehrmöglichkeiten:

Bar/Refugio de Enol
Ausflugslokale bei den Seen

Quelle des Beitragbildes: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Xandra_Gixela#/media/File:Lago_Enol_(Asturias).JPG

Wanderung von Urdón nach Tresviso

Zusammenfassung:

Die Wanderung ist verhältnismäßig kurz aber dennoch sehr anstrengend. Auf einer Strecke von ca. 6 km müssen über 800 Höhenmeter bewältigt werden. Hinzu kommen Teilstrecken auf losem Geröll, welche eine entsprechende Trittsicherheit voraussetzt. Die Streckenführung hingegen ist relativ einfach und ein Verlaufen unmöglich. Für Hin- und Rückweg sollten ca. 4.15 Std. eingeplant werden. Die Wegmarkierung ist PR-PNPE 30.

Anfahrt & Parkmöglichkeit:

Die Anfahrt erfolgt über die N-621 (Desfiladero de la Hermida: Panes – Potes). Ca. 4 km nach Panes und 1 km vor La Hermida ist das Kraftwerk Urdón gelegen. Dort befindet sich ein kleiner Parkplatz für wenige Autos. 

Wegpunkte:

Urdón – Canal de Cerros – Balcón de Pilatos – Invernales de Prías – Urdón (PR-PNPE 30)

Tourbeschreibung:

Die Wanderung beginnt relativ einfach. Rechts am Kraftwerk vorbei führt der Weg leicht ansteigend in die Schlucht des Río Urdón. Nach zweimaligem überqueren des Flusses erreichen wir den Canal de Cerros. Uns erwartet nun ein steiler Anstieg über einen geschotterten Serpentinenpfad. Nach ca. 45 Minuten verlässt der Pfad bei einer markanten Felsnase das Seitental und ein herrlicher Blick in die Urdón-Schlucht eröffnet sich uns. Nun folgen weitere 45 Minuten Aufstieg auf dem, häufig auf Postkarten abgebildeten Zickzackpfad. Danach erreichen wir den Aussichtspunkt Balcón de Pilatos (645 m). 20 Minuten später passieren wir die Invernales de Prías auf 740 m Höhe. Von dort sind es nun nur noch 15 Minuten und wenige Höhenmeter bis zu einem kleinen Rastplatz (855 m) mit einem wunderbaren Blick ins Tal. Das bereits ins Sichtweite liegende Tresviso (890 m) ist nun nur noch 5 Gehminuten entfernt. Den Rückweg bewältigen wir auf der selben Strecke.

Karte:

volle Distanz: 12.28 km
Maximale Höhe: 910 m
Minimale Höhe: 104 m
Gesamtanstieg: 844 m
Gesamtabstieg: -844 m
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Hinweise:

Teilweise loses Geröll, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. 

Einkehrmöglichkeiten:

In Tresviso das Restaurant/Pension La Taberna de Tresviso (Tel. 942 744  271).

Impressionen:

Ruta del Cares

Ein absolutes Muss “La Garganta Divina – die göttliche Schlucht”. Eine der atemberaubendsten Routen in den Picos de Europa. Der Weg ist eingebettet in eine grandiose Bergwelt und verspricht ein traumhaftes Panorama. In den Jahren 1916-1921 wurde der Canal de la Cía oberhalb des Flusses in den Fels geschlagen um den Elektrizitätswerken bei Poncebos und Arenas de Cabrales zuzuführen. Der Wanderweg verläuft über den 1946 eröffneten Wartungsweg für den Kanal.

Zusammenfassung:

Bei der Wanderung handelt es sich um eine mittelschwere Tour. Dies bedingt aber hauptsächlich auf der Länge von ca. 22 km (Hin- und Rückweg) und der Dauer von ca. 7:15 Stunden. Es ist ein Höhenunterschied von ca. 690 m zu bewältigen. Der Weg verläuft entlang der Markierung PR-PNPE 3.

Anfahrt & Parkmöglichkeit:

Nach Poncebos gelangt man von Arena de Cabrales aus über die AS-264 (ca. 4 km). Der Ausgangspunkt der Route befindet sich am Ende der Schotterstraße (in Poncebos gerade aus fahren). Dort hat es auch zahlreiche Parkmöglichkeiten an der Straße entlang. Alternativ kann auch der Parkplatz am Funicular genutzt werden. Dies ist die sicherere Option im Hinblick auf Steinschlag.

Wegpunkte:

Poncebos – Los Collaos – Culiembro – Puente Bolín – Puente de los Rebecos – Caín (PR-PNPE 3)

Tourbeschreibung:

Wir beginnen die Tour am Ende der Schotterstraße. Dort lenkt unseinschildnauf einen kleinme Steig nach rechts oben in das Cares-Tal. Nach einem kurzen Schlenker zurück Richtung Poncebos wendet sich der jetzt breitere, aber teilweise steinige Weg links und steigt parallel zum Fluss Cares langsam an. Das Tal weitet sich nun und eröffnet atemberaubende Ausblicke in die lange Schlucht. Wir folgen von nun ab diesem Weg ohne weitere Abzweige. Nach ca. 45 Minuten erreichen wir nach einem steilen Anstieg Los Collaos (535 m), den höchsten Punkt der Route. Nun führt der Weg wieder bergab, um nach ersten steilen und steinigen Passagen nach ca. 30 Minuten wieder ebener und bequemer zu werden. Wir befinden uns jetzt auf Niveau des Kanals. Nach Passieren eines verlassenen Häuschen am rechten Wegrand Rücken die Wände der Schlucht wieder näher zusammen und die die Felswände fallen teilweise direkt neben dem Weg mehr als 100 Meter senkrecht in die Tiefe. 15 Minuten nach dem Häuschen erreichen wir den ersten Tunnel, der in den Fels gehauen wurde. Weitere 20 Minuten später erreichen wir die kleine verlassene Hirtensiedlung Culiembro. Unser nächster Wegpunkte ist die Punte Bolín, die bereits in der autonomen Region Castilla y Leon liegt. Der 5 minutige Weg zur Puente de los Rebecos verläuft Ufer einem nur 2 m breiten in den Fels geschlagenen Abschnitt. Hier empfiehlt es sich, äußerst nah an der Wand zu laufen. Nach der zweiten Brücke verbreitert sich der Weg wieder ein wenig und wir laufen erst ein wenig hinunter zum Río Cares um dann wieder einen leichten Anstieg zu einem kleinen E-Werk zu bewältigen. Danach passieren wir den letzten und längsten Tunnel (Taschenlampe empfehlenswert) und erreichen den Talkessel von Caín. Ein letztes Mal überqueren wir den Fluss bei den ersten Häusern von Caín und gelangen über die Hauptstraße ins Zentrum des kleinen Ortes. Der Rückweg nach Poncebos erfolgt über den selben Weg.

Karte:

volle Distanz: 21.73 km
Maximale Höhe: 486 m
Minimale Höhe: 245 m
Gesamtanstieg: 687 m
Gesamtabstieg: -687 m
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Hinweise:

Bei Regen ist die Route unbedingt zu meiden –> Steinschlaggefahr! Für Radfahrer ist sie grundsätzlich verboten, da der stellenweise nur 2 m breite Weg über keine Randbegrenzung verfügt! Etwas Schwindelfreiheit ist durchaus angebracht. Die Route ist über Ostern, im Sommer sowie an Wochenenden und Feiertagen stark frequentiert. Es empfiehlt dich daher auf einen Wochentag in der Nebensaison auszuweichen.

Einkehrmöglichkeiten:

In Poncebos und Caín. Caín: El Diablo de la Peña (Tel. 987 740 562).

Impressionen:

Wanderung von Sotres nach El Cable

Zusammenfassung:

Die Wanderung führt uns von Sotres durch das Tal de Duje nach El Cable. Dauer: ca. 8 Stunden (Hin- & Rückweg) Strecke: ca. 24 km Höhenmeter: ca. 1.200 m Schwierigkeit der Wanderung: mittel, wobei der Weg dank Schotterstrasse und moderaten Anstiegen leicht zu bewältigen ist.

Anfahrt & Parkmöglichkeit:

Die Anfahrt nach Sotres erfolgt über die Landstraßen (AS-264 und CA-1) von Arenas de Cabrales über Poncebos  und Tielve. Einige wenige Parkmöglichkeiten gibt es in der Steilkurve vor Erreichen der Ortschaft (kleine Parkbucht für ca. 3-4 Autos). Alternativ kann man dort auch der abzweigenden Schotterstraße folgen und das Auto dort am Seitenrand parken. Direkt in der Ortschaft Sotres gibt es auch ein paar Parkplätze, allerdings verlängert sich die Tour um ca. 2 km (Hin- u. Rückweg).

Wegpunkte der Wanderung:

Sotres – Las Vegas de Sotres  – Hotel “Refugio de Áliva” – Chalet Real – El Cable (GR-203 u. PR-PNPE 24)

Tourbeschreibung:

Wir beginnen die Wanderung in der Ortsmitte von Sotres und laufen den ersten Kilometer der Landstrasse entang zurück bis zur Steilkurve. Dort folgen wir dem Schotterweg in Richtung Áliva / Urriellu. Die ersten Kilometer bis zur Vega de Sotres steigt der Weg relativ leicht an. Danach erfolgt ein etwas steileres Stück rechts des Flusslaufes. Von Weitem sehen wir schon am Wegesrand einen riesigen Felsen. Ca. 800m vorher zweigt der Weg nach Espinama und der Ermita de la Virgen de las Nieves links ab. Wir gehen weiter geradeaus in Richung des Felsens und des Hotels. Zu unserer Rechten liegen die Minas de las Mánforas. Am Hotel Refugio de Áliva (1660m) angekommen überqueren wir den Hof und folgen dem Weg nun rechts in Richtung des Chalet Real, welches auch schon mit seinem roten Dach von Weitem sichtbar war. Wir folgen dem Weg weiter in Richtung El Cable.

Karte:

volle Distanz: 23.94 km
Maximale Höhe: 1925 m
Minimale Höhe: 918 m
Gesamtanstieg: 1177 m
Gesamtabstieg: -1177 m
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Hinweise:

Die Wanderung wurde Anfang Mai gemacht und auf dem Abschnitt vom Hotel bis Zur Bergstation von El Cable mussten einige leichte Schneefelder überquert werden.

Einkehrmöglichkeiten:

Hotel Peña Castil in Sotres mit kostenlosem WiFi Hotel Áliva (Öffnungzeiten beachten); Tel. +34 942 730 999 Restaurant El Cable

Impressionen: