Ruta del Cares

Ein absolutes Muss “La Garganta Divina – die göttliche Schlucht”. Eine der atemberaubendsten Routen in den Picos de Europa. Der Weg ist eingebettet in eine grandiose Bergwelt und verspricht ein traumhaftes Panorama. In den Jahren 1916-1921 wurde der Canal de la Cía oberhalb des Flusses in den Fels geschlagen um den Elektrizitätswerken bei Poncebos und Arenas de Cabrales zuzuführen. Der Wanderweg verläuft über den 1946 eröffneten Wartungsweg für den Kanal.

Zusammenfassung:

Bei der Wanderung handelt es sich um eine mittelschwere Tour. Dies bedingt aber hauptsächlich auf der Länge von ca. 22 km (Hin- und Rückweg) und der Dauer von ca. 7:15 Stunden. Es ist ein Höhenunterschied von ca. 690 m zu bewältigen. Der Weg verläuft entlang der Markierung PR-PNPE 3.

Anfahrt & Parkmöglichkeit:

Nach Poncebos gelangt man von Arena de Cabrales aus über die AS-264 (ca. 4 km). Der Ausgangspunkt der Route befindet sich am Ende der Schotterstraße (in Poncebos gerade aus fahren). Dort hat es auch zahlreiche Parkmöglichkeiten an der Straße entlang. Alternativ kann auch der Parkplatz am Funicular genutzt werden. Dies ist die sicherere Option im Hinblick auf Steinschlag.

Wegpunkte:

Poncebos – Los Collaos – Culiembro – Puente Bolín – Puente de los Rebecos – Caín (PR-PNPE 3)

Tourbeschreibung:

Wir beginnen die Tour am Ende der Schotterstraße. Dort lenkt unseinschildnauf einen kleinme Steig nach rechts oben in das Cares-Tal. Nach einem kurzen Schlenker zurück Richtung Poncebos wendet sich der jetzt breitere, aber teilweise steinige Weg links und steigt parallel zum Fluss Cares langsam an. Das Tal weitet sich nun und eröffnet atemberaubende Ausblicke in die lange Schlucht. Wir folgen von nun ab diesem Weg ohne weitere Abzweige. Nach ca. 45 Minuten erreichen wir nach einem steilen Anstieg Los Collaos (535 m), den höchsten Punkt der Route. Nun führt der Weg wieder bergab, um nach ersten steilen und steinigen Passagen nach ca. 30 Minuten wieder ebener und bequemer zu werden. Wir befinden uns jetzt auf Niveau des Kanals. Nach Passieren eines verlassenen Häuschen am rechten Wegrand Rücken die Wände der Schlucht wieder näher zusammen und die die Felswände fallen teilweise direkt neben dem Weg mehr als 100 Meter senkrecht in die Tiefe. 15 Minuten nach dem Häuschen erreichen wir den ersten Tunnel, der in den Fels gehauen wurde. Weitere 20 Minuten später erreichen wir die kleine verlassene Hirtensiedlung Culiembro. Unser nächster Wegpunkte ist die Punte Bolín, die bereits in der autonomen Region Castilla y Leon liegt. Der 5 minutige Weg zur Puente de los Rebecos verläuft Ufer einem nur 2 m breiten in den Fels geschlagenen Abschnitt. Hier empfiehlt es sich, äußerst nah an der Wand zu laufen. Nach der zweiten Brücke verbreitert sich der Weg wieder ein wenig und wir laufen erst ein wenig hinunter zum Río Cares um dann wieder einen leichten Anstieg zu einem kleinen E-Werk zu bewältigen. Danach passieren wir den letzten und längsten Tunnel (Taschenlampe empfehlenswert) und erreichen den Talkessel von Caín. Ein letztes Mal überqueren wir den Fluss bei den ersten Häusern von Caín und gelangen über die Hauptstraße ins Zentrum des kleinen Ortes. Der Rückweg nach Poncebos erfolgt über den selben Weg.

Karte:

volle Distanz: 21.73 km
Maximale Höhe: 486 m
Minimale Höhe: 245 m
Gesamtanstieg: 687 m
Gesamtabstieg: -687 m
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Hinweise:

Bei Regen ist die Route unbedingt zu meiden –> Steinschlaggefahr! Für Radfahrer ist sie grundsätzlich verboten, da der stellenweise nur 2 m breite Weg über keine Randbegrenzung verfügt! Etwas Schwindelfreiheit ist durchaus angebracht. Die Route ist über Ostern, im Sommer sowie an Wochenenden und Feiertagen stark frequentiert. Es empfiehlt dich daher auf einen Wochentag in der Nebensaison auszuweichen.

Einkehrmöglichkeiten:

In Poncebos und Caín. Caín: El Diablo de la Peña (Tel. 987 740 562).

Impressionen:

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